St. Moritz
Die Wiege des Wintertourismus.
Champagnerlicht, ein zugefrorener See, der zur Rennbahn wird, und Grandhotels, die älter sind als der moderne Skisport – in St. Moritz hat die Wintergesellschaft begonnen, und hier ist sie bis heute zu Hause.
St. Moritz hat den Wintertourismus erfunden und diesen Titel nie abgegeben. Das Licht der Höhe, der zugefrorene See, Polo und Pferderennen auf Eis, Grandhotels und das Zeremoniell des Engadins schaffen eine Destination, in der Sport und Gesellschaft untrennbar sind.
St. Moritz liegt rund drei Zugstunden von Zürich entfernt, mit Umsteigen in Chur auf die Albulalinie der Rhätischen Bahn, deren Viadukte und Kehrtunnel zum UNESCO-Welterbe gehören. Mit dem Auto führen der Julierpass oder der Autoverlad Vereina ins Engadin, und der Engadin Airport in Samedan empfängt Privatflugzeuge. Jenseits des Tals fährt die Berninalinie hinunter nach Tirano in Italien – eine Erinnerung daran, wie nah die Lombardei dem Schweizer Südosten liegt.
St. Moritz liegt auf 1’800 Metern im Oberengadin, einem Hochtal mit Seen und Lärchenwäldern im Kanton Graubünden, in dem noch Rätoromanisch gesprochen wird. Bis 1864 war der Ort ein Sommerkurort – dann lud der Hotelier Johannes Badrutt englische Gäste ein, im Winter wiederzukommen: der Beginn des alpinen Wintertourismus. 1928 und 1948 war St. Moritz Austragungsort der Olympischen Winterspiele.
Der Ort gliedert sich in St. Moritz Dorf am Hang und St. Moritz Bad am See. Corviglia ist das wichtigste Skigebiet oberhalb des Dorfes, Corvatsch und Diavolezza liegen gleich nebenan, und das Tal bietet einige der schönsten Langlaufloipen der Alpen. Der Cresta Run und die Natureis-Bobbahn stammen beide noch aus dem 19. Jahrhundert.
Die Wintersaison dauert von Ende November oder Anfang Dezember bis Anfang April, mit trockener, kalter Luft und ungewöhnlich vielen Sonnenstunden. Ende Januar finden der Snow Polo World Cup und das St. Moritz Gourmet Festival statt; an drei Sonntagen im Februar werden auf dem zugefrorenen See die Pferderennen des White Turf ausgetragen. Der Cresta Run ist von kurz vor Weihnachten bis Ende Februar in Betrieb.
Der Engadin Skimarathon über die zugefrorenen Seen zieht im März mehr als zehntausend Langläuferinnen und Langläufer an. Der März ist zudem der Monat der langen Tage und des Frühlingsschnees. Der Sommer, von Ende Juni bis Anfang September, gehört dem Wandern, dem Segeln auf dem See und den Engadiner Musikfestivals; im Frühling und im Herbst schliessen die Grandhotels.
Badrutt’s Palace mit seinem Turm über dem See ist nach wie vor die prägende Adresse; das Kulm Hotel, in dem der Wintertourismus begann, steht neben dem Cresta Run; das Suvretta House liegt an seinem eigenen Hang, mit privatem Skizugang nach Corviglia; und das Carlton Hotel, ein Bau von 1913 aus der Tschuggen Collection, blickt nach Süden über den See. In St. Moritz Bad steht das Grand Hotel des Bains Kempinski am Fuss der Signalbahn.
LVXE bucht das Grand Hotel des Bains über Kempinski Club 1897 – zum offiziellen Hotelpreis, mit den Privilegien, die das Programm an den Aufenthalt knüpft. Badrutt’s Palace, das Kulm, das Suvretta House und das Carlton sind unabhängige Häuser; LVXE berät Sie zu diesen Aufenthalten und organisiert sie direkt. Die meisten öffnen nur für die Winter- und die Sommersaison, und die Februarwochen des White Turf sind früh ausgebucht.
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